Zum obligatorischen Erinnerungsfoto stellten sich die Kinder mit einigen Geräten der Feuerwehr vor dem großen Tanklöschfahrzeug auf. Foto: Ernst Häge

Zum obligatorischen Erinnerungsfoto stellten sich die Kinder mit einigen Geräten der Feuerwehr vor dem großen Tanklöschfahrzeug auf.
Foto: Ernst Häge

23 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren aus Amstetten und seinen Teilorten sind zum Schüler-Ferienprogramm bei der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten gekommen. Kommandant Gerhard Hiller freute sich über das große Interesse und dankte der Jugendfeuerwehr und den Aktiven für ihre Hilfe.

Zum Einstieg lernten die Kinder das richtige Vorgehen bei einem Notruf. Fünf W-Fragen gibt es da: Wer meldet, was und wo ist etwas passiert, wie viele Verletzte sind zu melden. Dann muss man warten auf Fragen der Leitstelle, die den Notruf über die europaweite Rufnummer 112 entgegennimmt. Eine praktische Demonstration über Telefon und Funkmeldeempfänger folgte der Theorie. Wichtig war dem Kommandanten den Kindern zu vermitteln, dass sie bei Notfällen und Unfällen ohne Angst zügig einen Notruf absetzen, jedoch nicht absichtlich falschen Alarm auslösen dürfen.

An verschiedenen Stationen ging es dann zur Praxis im Feuerwehralltag. Bei Löschübungen mit der Kübelspritze sowie dem zielgenauen Auswerfen der Schläuche waren Augenmaß und Konzentration gefordert. Die Helfer der Jugendfeuerwehr mit Jugendleiter Timo Baumeister gaben Tipps und Hilfestellung. Am Tanklöschfahrzeug und dem Rüstwagen erklärten Eddy Schrooten, Kevin Rösch und Daniel Hiller als Helfer der Einsatzleitung die wichtigsten Gerätschaften für die Brandbekämpfung und die technische Hilfeleistung. Mit der Rettungsschere und dem Spreizer aus dem Vorausrüstwagen zeigten Feuerwehrleute, wie man Teile aus Metall schneidet und zusammendrückt. An allen Stationen durften die Kinder die Geräte selbst betätigen.

Nachdem sie sich das Gemeindezentrum vom Korb der 30 Meter hohen Drehleiter angeschaut hatten, ging es ans alljährliche Highlight des Programms. Bei spätsommerlichen Temperaturen war es für alle Kinder ein sichtliches Vergnügen, in der vom Tanklöschfahrzeug erzeugten Wasserwand gezielte Löschübungen zu machen. Zum obligatorischen Erinnerungsfoto stellten sie sich vor dem Tanklöschfahrzeug mit verschiedenen Geräten auf.

Bevor alle Kinder mit dem Feuerwehrauto wieder nach Hause gebracht wurden, gab es noch Getränke zur Erfrischung. Viele der Kinder versicherten, nächstes Jahr wieder kommen zu wollen. Einige haben auch schon angekündigt, in die Amstetter Jugendfeuerwehr einzutreten.

Quelle: Geislinger Zeitung / Südwestpresse